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Obwohl es in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt wurde, hat
Taekwondo eine lange Tradition. Vor mehr als 2000 Jahren schon entwickelten
junge Adlige das Kampfsystem Hwarang Do (etwa "Kunst der blühenden
Männlichkeit"), um ihr kleines Königreich Silla vor den unzähligen Angriffen
ihrer stärkeren Nachbarn zu schützen. Im Königreich Koguryo entstand ungefähr
zur gleichen Zeit das einfache, aber sehr effektvolle Taekyon. Hierzu
beobachtete man wilde Tiere und deren Angriffs- und Verteidigungs-techniken und
übertrug sie auf menschliche Bewegungsabläufe. Als die einzelnen Königreiche
gegen Ende des 10. Jhd. zu Korea vereinigt wurden, war es für alle jungen
Koreaner Pflicht, diesen Kampfsport zu erlernen. Ab dem 16. Jhd. jedoch übten
ihn nur noch buddhistische Mönche aus. Als Korea 1909 von den Japanern besetzt
wurde, wurde Taekwondo verboten. Erst 1945 wurde der Kampfsport wieder von der
koreanischen Regierung unterstützt, um die nationale Identität zu fördern. Als
in den 50ern führende Kampfsportexperten zusammentrafen, um ihre jeweiligen
Disziplinen zu einem einzigen System zu vereinen, wurde das moderne Taekwondo
geboren. Tae (mit dem Fuß stoßen) Kwon (mit der Faust zerstören) Do (Weg, Lehre,
Kunst) ist eine Technik der unbewaffneten Selbstverteidigung. Es ist besonders
bekannt für seine brillanten Fußtechniken, die alle auch im Sprung oder mit
Drehung ausgeführt werden können. Es gibt kaum einen Teil des menschlichen
Körpers, der nicht als Waffe gebraucht werden kann: Fäuste werden zu Hämmern,
Finger zu scharfen Speerspitzen, die Handkante zu einer Messerklinge, und die
Füße können die Gewalt eines Vorschlaghammers erlangen.
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Viele Info's über Tae Kwon Do
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